Reviews

Sa 29. Oktober 2005, Tonhalle Zurich – Kleiner Saal
Camerata Zurich, Leitung: Marc Kissoczy
Mario Beretta: Konzert fur Pianoforte und Streichorchester

“Populres Gespann”
…Fr den zeitgenossischen Teil warb mit dem Komponisten Mario Beretta, der u.a. Filmmusik fur Fredi Murer geschrieben hat, und dem Pianisten Alexey Botvinov, den man von den Goldberg-Variationen des Zurcher Balletts kennt, ein populares Gespann. … Botvinov war dieser Musik durch sein brillantes und temperamentvolles Spiel ein leidenschaftlicher Anwalt.
- Neue Zrcher Zeitung, 1.11.05

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Zrich, 3. September 2005
“Les Dbauches du rve”

“Alexey Botvinov lsst Klnge tanzen”
Skrjabins ausgeklugelte Musik, der plastisch modulierte Klang von Alexey Botvinov und der spielerische Umgang mit Tradition und Moderne von Heinz Spoerli: Eine Traumkombination.
…Alexey Botvinov bringt Kunst mit viel Strukturierheit zum Leuchten. Gerne erinnert man sich zurck an andere Spoerli-Projekte mit seinem Hauspianisten, an die “Nocturnes” mit Chopin oder an die “Goldberg-Variationen”, mit denen Spoerli in Zurich seinen gefeierten Einstand gegeben hat und Botvinov die bachsche Polyphonie so elegant zu tanzbaren Fundamenten formte.
- Aargauer Zeitung, 5. 9.05

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London, 5 April 2005 at Wigmore Hall
Alexey Botvinov – Recital

… Pieces from Rachmaninov were balanced, beautifully handled, considered, with an absorbing Romantic spirit and an impressive tonal range… finely controlled and highly evocative.
- David Alker, MUSICAL OPINION – May / June 2005

Zurich, Tonhalle, kleiner Saal, 3. February 2003
Klavierabend mit Alexey Botvinov

“Goldener Mittelweg – Klavierrezital mit Alexey Botvinov”
….Der ukrainische Pianist, der in Zurich durch die Mitwirkung an diversen Ballett-produktionen von Heinz Spoerli bekannt geworden ist, begegnet Chopin in vitaler Art, ohne Angst, dass dessen Musik dabei gleich zerbrechen wrde. Doch Botvinov wird nie grob, er meidet das allzu Grelle, sein Ton bleibt auch im Fortissimo rund. Gezeigt hat er es zuerst in der Ballade in f-Moll, dann an drei Walzern. Die Wiedergabe der vier Stucke bestatigte etwas, das schon zuvor bei Bachs Partita Nr. 6 aufgefallen war: Botvinovs Spiel ist in hochstem Mass organisch; das eine ergibt sich aus dem anderen heraus. Diese Eigenschaft besttigte sich auch bei Rachmaninow, dem der zweite Teil des Rezitals gewidmet war. Die funf Praludien aus den Opera 23 und 32 gaben dem Pianisten Gelegenheit, sich als glanzender Charakterdarsteller zu profilieren. Und was er bisher an Virtuositat und Ausdruckskraft noch nicht loswurde, konnte er in der b-Moll-Klaviersonate op. 36, die gewissermassen Chopin, Liszt und Tschaikowsky in einem Werk vereinigt, ausleben. Doch zu einem rohen Kraftakt verkam auch diese Interpretation nie.
- Neue Zrcher Zeitung, 5.2.03

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“Heinz Spoerli colore Bach”
Avec son ballet de Zurich, le choregraphe suisse presente pour la premiere fois en France ses “Variations Goldberg” ….tandis que le chef d‘uvre musical de Jean-Sebastien Bach est joue au piano en direct par un jeune concertiste ukrainien qui en a realise un superbe enregistrement disco-graphique, Alexey Botvinov. ….
- Le Figaro, 4.5.1998

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“Premiere in der Deutschen Oper – Glanz bei Spoerli”
… Ursprunglich fur Cembalo komponiert, machte Alexey Botvinov aus Bachs Variationen ein wahres Feuerwerk am Piano.
- Berliner Kurier: 2.6.2001